Auslandspraktikum in Valencia

Drei unserer Lehrlinge bekamen aufgrund ihrer guten Leistungen in der Berufsschule die Chance, an einem Auslandspraktikum in Valencia teilzunehmen. Tobias Jahn, Andreas Krenn und Paul Reiter berichten, wie die zwei Wochen in Spanien waren:

Was ist euch besonders in Erinnerung geblieben?
Das Arbeiten, die Freizeit, der Strand.

Was war schwierig in Valencia? Sprechen mit den Arbeitern?
Das Sprechen mit den Arbeitern war schwierig. Am Anfang haben wir gar nichts verstanden. Am zweiten Tag hatten wir dann einen Spanischkurs mit einer englischsprachigen Lehrerin, die konnte uns einige wichtige Phrasen beibringen. Die Arbeiter konnten nämlich gar kein Deutsch oder Englisch.
Da Valencia sehr groß ist, mussten wir auch ganz genau aufpassen und schauten lieber immer zweimal nach, bevor wir in einen Bus eingestiegen sind, dass das eh der Richtige ist.

Wie war die Zeit mit den anderen Lehrlingen?
Die Zeit mit den anderen Lehrlingen war richtig geil. Wir haben sich mit allen sehr gut verstanden. Jeder hat den anderen geholfen, wenn der wo Hilfe gebraucht hat. Nachdem wir jeden Abend frei gestalten durften, trafen wir uns immer mit den anderen Lehrlingen und unternahmen etwas miteinander.

Auch auf der Baustelle kam man mit anderen Lehrlingen in Kontakt. Es gab hauptsächlich 2er Gruppen, aber auch eine 8er Gruppe bei einer größeren Baustelle.

Was habt ihr in eurer Freizeit gemacht? Was habt ihr euch alles angesehen?
Wir haben unsere Freizeit sehr genossen und auch so gut es ging ausgenutzt. Nach der Arbeit fuhren wir immer kurz zurück ins Hostel, haben uns umgezogen und dann trafen wir uns schon mit den anderen Lehrlingen.

Valencia ist eine sehr schöne Stadt, weshalb wir sehr viel zu betrachten hatten. Wir schauten uns die Altstadt an, den Bahnhof und auch das Fußballstadion vom FC Valencia sahen wir oft am Weg zur/von der Arbeit. Die Highlights waren jedoch das L´Oceanogràfic, die Ciudad de las Artes y las Ciencias und der Strand.

Was ist in Valencia anders als bei uns?
In Valencia haben die Arbeiter viel weniger Maschinen zur Verfügung. Die Arbeit ist damit um einiges mehr Aufwand als bei uns. Nichtsdestotrotz geht gleich viel weiter wie bei uns.

Allerdings ist in Valencia der Zeitdruck nicht so hoch wie bei uns. Bei denen hat Genauigkeit höchste Priorität, dafür kann man sich auch mal ein bisserl mehr Zeit lassen. Die Arbeitsstruktur ist ebenso anders als bei uns, da wird öfters ein Handgriff durchgeführt und wieder zum nächsten Punkt gesprungen. Es ist oft ein großes Durcheinander.

Auch von den Ziegeln ist es anders als bei uns. Sie arbeiten hauptsächlich mit NF- & Langlochziegel. Außerdem gibt es in Valencia hauptsächlich Umbauten und nur ganz selten Neubauten – das ist uns besonders aufgefallen.

Was hat euch bei der Arbeit gefallen? Was nicht?
Wir haben uns mit allen sehr gut verstanden – das Arbeitsklima hat immer sehr gut gepasst. Nach kurzer Zeit wussten wir dann auch schon, was die Arbeiter von uns verlangen und konnten sich auch ohne Wörter mit ihnen verständigen. Die Arbeit war sehr spannend und auch der Spaß auf der Baustelle kam nicht zu kurz.

Was ist euer Fazit vom Praktikum in Valencia? Was nehmt ihr euch für die Berufswelt/Lehre und für euch persönlich mit?
Fazit zum Praktikum: Wir haben eine andere Arbeitsweise kennengelernt und trauen uns jetzt alle miteinander mehr zu. Durch die freie Gestaltung der Freizeit waren wir sehr auf uns allein gestellt, was aber sehr gut funktionierte. Vor dieser Reise waren wir sehr skeptisch „alleine“ wo hinzufahren/fliegen. Das Praktikum hat uns aber gezeigt, dass man da keine Angst haben braucht und man alles (mit Hilfe der anderen Lehrlinge/der Freunde) schaffen kann. Nach diesen 15 Tagen in Valencia wissen wir sehr zu schätzen, wie gut wir es hier in Österreich haben.

Könnt ihr das anderen Lehrlingen weiterempfehlen? Und warum?
JA! AUF JEDEN FALL!

Das Praktikum war sehr spannend & interessant, da wir auch mal eine andere Kultur und andere Arbeitstechniken wahrnehmen konnten. Wir hatten einen großen Spaß – auf und neben der Baustelle. Durch die freie Gestaltung der Freizeit hatten wir auch sehr viel Zeit, uns die ganzen Sehenswürdigkeiten anzusehen und auch einfach mal am Strand zu liegen, um zu entspannen.

Wenn du auch so eine spannende, lustige Lehrzeit haben möchtest, bewirb dich und starte in der WIMBERGER Akademie durch.

maria_hacklAuslandspraktikum